Aktuelles

               Besuch aus Pivka / Slowenien                   vom 12. – 16. Juli 2019 

 

 

Besuch unserer Freunde aus Pivka (Slowenien)

 

Nach einem herzlichen Empfang ging es erst mal zu den Gastfamilien zum Erfrischen und Stärken. Besonders erfreulich war, dass unter der 40-köpfigen Gruppe im Alter von 6 – 75 Jahren, 18 im jugendlichen Alter von 15 – 21 Jahren waren, darunter die Mädels des Chores Iskarice (Funken) und zwei Gitarristen.

Bürgermeister Gerhard Hock führte die Gäste am Abend durch die Gemeinde und lud sie zu einem anschließenden Empfang ins Rathaus ein. Für Pivka übermittelte die 2. Bürgermeisterin Jana Griznic die Grüße der Gemeinde Pivka. Sie betonte unter anderem die Bedeutung der Verjüngung, um die Zukunft der Partnerschaft zu sichern. Die Sprachbrücke zwischen beiden Gruppen bildete die unentbehrliche Sasa Bergoc.

Als Gastgeschenk überreichte Ernest Margon, Verantwortlicher der Partnerschaft in Pivka, eine gerahmte und vergrößerte historische Ansichtskarte von Durach aus dem Jahre 1901.

 

 

 

 

Gut erholt ging es am nächsten Tag nach Kaufbeuren, einer Stadt mit Tradition und vielen Sehenswürdigkeiten.

Ursprünglich stand am Abend das Museumsfest auf dem Programm. Da der Wettergott nicht mitspielte, verlegten wir kurzfristig den geselligen Abend, für Gäste, Gastgeber und Freunde in den PfarrGeimeindeSaal nach Weidach. Die Gastgeber und Freunde erstellten mit Spezialitäten aus unserer Region ein umfangreiches „Gourmet Buffet“. Das Ganze wurde von unseren Freunden aus Pivka mit Wein und luftgetrocknetem Karstschinken bestens ergänzt.

Der Chor „Ikarice“, begleitet durch die Gitarristen, eröffnete den Abend mit einem wunderbaren Konzert.

 

 

 

Andrej Godina in der Tracht von Martin Krpan (ein slowenischer Nationalheld) zapfte das Bierfass an, um zusammen mit Ernest Margon und Christoph Furch, den beiden Organisationen der Partnerschaft, auf einen schönen Abend anzustoßen. Mit viel Musik in abwechslungsreicher Besetzung der beiden Partnergemeinden, sowie Gesang und Tanz war der Abend ein gelungenes Fest.

 

 

 

 

Einigermassen gut erholt ging es dann am Sonntag zur Bergmesse auf den Bodelsberg. Mit ein paar slowenischen Liedern überraschte der Chor „Ikarice“ die Gottesdienstbesucher. Hier konnten unsere Freunde auch den Ausblick auf die Allgäuer Alpen genießen.

 

 

 Der Rest des Tages stand zur freien Verfügung.

Ein Großteil ging zum Festumzug anlässlich des Bezirksmusikfestes nach Schrattenbach.

„Das Ereignis war für unsere Augen und Ohren ein Schmaus, an nichts hat es gefehlt“ so die Gruppe in ihrem Bericht über den Besuch in Durach.

Abends trafen sich die jungen slowenenischen Sänger und Musikanten, sowie der Chor Insieme und einige Musiker aus Durach zu einer Session im Pfarrheim. Es war ein erfrischendes und fröhliches musikalisches Miteinander.

 

Am Montag führte uns ein ganztägiger Ausflug bei wunderbarem Wetter zuerst in den Skywalk Park nach Scheidegg.

 

 

 

 

 Für alle ein Highlight, besonders natürlich für die Jugend. 

 

 

Von dort ging es ins Grenzdreieck Deutschland-Österreich-Schweiz nach Kressbronn am Bodensee zum Mittagessen mit wunderbarer Aussicht auf den Bodensee. Frisch gestärkt fuhren wir dann weiter durch Obst- und Weingärten nach Tettnang in das Hopfenmuseum No 20. Dort wartete eine Führung und selbstverständlich eine Bierverkostung auf uns.

 

 

Wie im Flug vergingen die Tage und schon mussten wir uns am Dienstag wieder schweren Herzens mit dem Lied „mi se mamo radi“ (Wir sind gute Freunde) verabschieden. Ernest Margon und Jana Griznic bedankten sich bei Christoph Furch für die gut organisierten Tage.

Nächstes Jahr ist das 20. Jahr der Partnerschaft. Aber durch einen vorgegebenen Rhythmus in Absprache mit unseren drei Partnergemeinden werden wir dieses Fest erst im Jahr 2021 begehen und somit der herzlichen Einladung nach Pivka folgen.

 

Aber es ist nicht ausgeschlossen, dass sich einige eher sehen werden, denn für die Freunde ist kein Weg zu weit.

 

(Text Christoph Furch, Ernest Margon)

 

        Besuch aus Saint-Michel / Frankreich          vom 17. bis 22. August 2019 

 

Besuch unserer französischen Freunde aus Saint Michel

 

Zweimal flossen während des Besuchs der Gäste aus Saint Michel ein paar Tränen.

Das erste Mal Tränen der Rührung, als Michel Renoux, klassischer Sänger und Chorleiter aus der Partnerschaftsstadt, am Ende des deutsch-französischen feierlichen Gottesdienstes das berühmte Ave Maria sang, und das zweite Mal, als sich die Duracher Gastgeber von den französischen Gästen mit herzlichen Umarmungen verabschiedeten.

 

Ein buntes Programm lag hinter ihnen und Franzosen und Deutsche hatten die gemeinsamen Tage sichtlich genossen.

 

 

                                    (Fotos -  Samstag  -  Begrüßung   /   Sonntagvormittag  - Gottesdienst und Festakt)

 

 

 

Am Sonntag nach der Kirche zog man mit den Fahnen der jeweiligen Partnerschaftsvereine zum Garten des Pfarrheimes, zum Sektempfang mit den Ansprachen der Gäste und Gastgeber. Bürgermeister Gerhard Hock, Stephane Chapeau, zweiter Bürgermeister von Saint Michel, sowie die Vorsitzenden der Partnerschaftsvereine Dana Mair-Knoch und Béatrice Gallonier hoben in ihren Ansprachen die Bedeutung der deutsch-französischen Beziehungen hervor und die Tatsache, dass besonders in Zeiten der Zunahme der Probleme in Europa die persönlichen Freundschaften, die durch die Begegnungen gepflegt werden, von fundamentaler Wichtigkeit sind.

 

 

                                                                (Fotos -Sonntagnachmittag  - Tennisturnier)

 

 

Die folgenden Tage vergingen wie im Flug mit Tennisturnier, Ausflügen zum Bergbauernmuseum und nach München, einer Wanderung über Pfarr- und Siedelsalpe zum Alpsee mit gemeinsamem Grillen und Segelbootrundfahrt, einem Spieleabend bei dem die französischen Gäste zu bajuwarischen Wettbewerben wie Nägel einschlagen und Wettmelken antreten konnten. Gemeinsames Singen deutscher und französischer Lieder rundeten den Abend ab. Erfreulicherweise waren unter den Gästen aus Frankreich auch Jugendliche, die einen deutsch-französischen Abend mit Übernachtung auf der Kammereggalpe verbrachten.

 

 

                                                      (Fotos  - Montag -  Bergbauernmuseum, Schäffler Bräu)

 

 

 

 

                                                     (Fotos  -  Montagabend  -  Spiele- und Singabend)

 

 

 

 

 

 

                                                                          (Fotos - Dienstag -  München)

 

 

 

 

 

                                                                   (Fotos  -  Mittwoch  -  Wanderung zum Alpsee)

 

 

Alphornklänge von Roland Gruber und Mitspielern überraschten die Gäste beim bunten Abschiedsabend. Nach französischem Aperitif, deutschem Buffet, Musik, Tanz und vielfältigen Beiträgen endete die fröhliche Begegnung mit dem gemeinsamen Singen der Europahymne in deutscher und französischer Sprache.

 

 

 

                                                                           (Fotos  - Mittwoch  "Bunter Abend")

 

 

Bei der Abfahrt des Gästebusses sangen die deutschen Gastgeber schon fast traditionsgemäß Gstanzl auf Französisch und Deutsch:

Vive l'amitié, c'est notre devise – Es lebe die Freundschaft, das ist unser Wahlspruch.

 

Mit der herzlichen Einladung zum Gegenbesuch 2020 in Saint Michel verabschiedeten sich die Freunde aus der Charente.

 

(Bericht Wolfgang Wild, Fotos Jaqueline Ruffel, Sylvia und Simon Schorer)

 

 

 

                                                        (Fotos  -  Donnerstagmorgen -  Abschied und Abfahrt)

 

 

Herzlichen Dank

Allen Mitgliedern des Vereins, die vor oder hinter den Kulissen zum Erfolg dieser Besuchstage beigetragen haben,  möchten wir hier nochmals herzlich danken.

Einen besonderer Dank gilt auch unseren Gastgebern für die Betreuung der französischen Gäste. 

 

Dr. Dana Mair-Knoch, Sylvia und Simon Schorer

 

Mittelschule Durach

 

Wochenbericht  - Sport- und Kulturwoche vom 13. – 17.05.2019

in Pivka, Slowenien

 

12 Schülerinnen und Schüler aus den 8. Klassen der Mittelschule Durach durften an der 7. Internationalen Sport- und Kulturwoche vom 13.05.2019 -17.05.2019  in Slowenien teilnehmen.

Am Montag um 4:00 Uhr früh ging es mit dem Bus an der Mittelschule Durach in Deutschland los. Als wir in Pivka ankamen wurden wir herzlich begrüßt. Es nahmen auch Schüler aus Italien teil, von denen sich bereits einige Schüler des letzten Austausches kannten. Wir wohnten in verschiedenen Gastfamilien und lernten dabei viel von der Lebensweise der slowenischen Bevölkerung kennen, es war eine sehr lehrreiche Woche.

Am Dienstag führten wir Schüler aus Deutschland einen traditionellen Tanz mit Dirndl und Lederhosen auf und zeigten einen selbst gedrehten Film, in dem wir unsere Schule und die Gemeinde Durach präsentierten. Nachdem alle Schüler aus Deutschland, Italien und Slowenien ihre Schulen und ihre Kultur vorgestellt hatten, fuhren wir ans Meer nach Koper und Piran.

Am Mittwoch unternahmen wir einen Ausflug in eine alte Kaserne, die zu einem Museum umgebaut wurde. Etwas ganz Besonderes in diesem Museum war das U- Boot, in das wir Schüler einen Blick werfen konnten. Wir erfuhren wie die Soldaten auf kleinstem Raum gelebt haben. Als wir wieder zurück an der Schule in Pivka waren, wurden uns viele Workshops angeboten. In kleinen Gruppen nahmen wir daran teil. Wir konnten uns ein eigenes Deodorant, Badebomben, Lippenpflege und Zahnpasta herstellen. Dazu durften wir Schüler an Bastel- und Malworkshops teilnehmen. Zusammen lernten wir wie es geht mit einem Cajon Musik zu machen.

Am Donnerstag wanderten wir Schüler zu einem Natur-Museum. In diesem durften wir sehr viel über die Natur und ihre Bewohner kennen lernen. Anschließend wanderten wir zu einem See. Zurück an der Schule in Pivka  machten wir verschiedene Sport-arten. Wir durften Basketball, Volleyball und Hockey spielen und haben Tanzunterricht bekommen. Am Abend trafen sich alle zu der Abschlussparty 2019, diese war echt toll.

Am Freitag trafen wir uns alle nochmal zum Frühstück an der Schule in Pivka und sprachen über unsere Erlebnisse in dieser Austauschwoche. Einige fanden in dieser Woche neue Freunde und das Abschiednehmen viel uns schwer.

Wir haben alle die ganze Woche sehr viel Spaß gehabt und konnten sehr viele neue Eindrücke und Erfahrungen mit nach Hause nehmen.

 

Verfasserin: Eine Austauschschülerin der Mittelschule Durach

 

 

VfP-Durach Vereinskalender

 

Unsere Vereins-Mitglieder Marianne Weixler-Gaci und Simon Schorer haben einen Kalender für unseren Verein gestaltet mit Fotos aus den Partnerschafts-Treffen mit Frankreich, Slowenien, Italien und dem Vereinsausflug nach Berlin. 

Besonders sehenswerte Gruppenfotos der Reiseteilnehmer sowie der wesentlichen Besichtigungspunkte bei den Treffen machen den Kalender zu einer schönen Erinnerung an das Vereinsgeschehen der Jahre 2017 und 2018!

Wir würden uns natürlich sehr freuen, wenn der Kalender bei unseren Mitgliedern und den Freunden unseres Vereins Anklang findet !

 

Als Alljahreskalender kann dieser für die Eintragung von Geburtstagen und für jährlich wiederkehrende Ereignisse verwendet werden. Der Kalender ist zu beziehen über den Verein für Partnerschaft e.V. 

www.vfp-durach.de / info@vfp-durach.de

Simon Schorer Tel. 0831-66192  /  Dana Mair-Knoch Tel.: 0831-65573

oder 

www.maniverlag.eu

Preis  9.90 Euro

 

 

Weihnachtsmarkt Durach und  "Französischer Abend"

Mit 2 Kleinbussen und einem Pkw reisten 13 Franzosen aus der Partnergemeinde Saint-Michel zu uns nach Durach. Die Fahrzeuge voll beladen mit Pineau, Cognac, Wein , pikantem Käse aus der Charente, Dordogne und Normandie, leckeren Enten- und Schweinepasteten, französischer Salami und Pralinen aus der Chocolaterie von Rochefoucauld. Am Samstagvormittag wurden der Stand auf dem Weihnachtsmarkt und das Bistro von den Franzosen und Deutschen gemeinsam hergerichtet und vorweihnachtlich dekoriert. Pünktlich um 14 Uhr war der Stand des Vereins für Partnerschaft e.V. dann mit den französischen Spezialitäten bestückt und unsere Vereinskalender lagen auch zum Kauf bereit.

 

Während Nicole, Beatrice, Sylviane und Leticia die Pasteten- und Salami- Kostproben richteten, schenkten Daniel und Didier die Pineau- und Weinproben ein und Martine und Nicole stellten die Flaschen und Pasteten parat.

Die Kostproben wurden dann vor dem Stand von Jack und Jean-Marc den Besuchern des Weihnachtsmarktes angeboten, so konnte so mancher Besucher des Weihnachtsmarktes diese Köstlichkeiten versuchen und dann am Stand kaufen. Jean-Luc kassierte, Jean-Paul sorgte für den Nachschub und Jacqueline war für Fotos abgestellt. So waren die Franzosen bestens beschäftigt und waren mit vollem Einsatz bei der Sache.

 

 

Um 18 Uhr mußte dann ein Teil der Mannschaft hinüber ins Bistro, denn dort trafen schon die ersten Gäste zum "Französischen Abend" ein. Zu unserer Überraschung war das Bistro um 19 Uhr dann voller Gäste, schnell wurden noch Stühle geholt um allen einen Sitzplatz zu bieten.

Jetzt hieß es Austern zu knacken, Käse- und Pastetenteller zu richten und Wein einzuschenken, denn die Gäste standen schon an der Theke an und ordeten ihr gewünschtes Gericht.

Überraschenderweise wurden viele Teller mit 3 Austern und  dem speziellen Weißwein über die Theke gereicht, wobei mancher eingefleischte Allgäuer zuerst mal vorsichtig den Versuch mit einer Auster wagte.

 

 

 

Eine großartige Überraschung war der unerwartete Besuch des Nikolauses mit den Engelchen und der Gruppe der Krampusse.

Am Ende waren die Franzosen und mithelfenden Deutschen dann müde, aber zufrieden über die große Zahl der Duracher, Sulzberger und Kemptener Gäste und das gute Zusammenwirken in den Partnerschaften.

 

Am Sonntag waren die Franzosen dann die Genießer des adventlichen Allgäus. Viele besuchten am späten Nachmittag den Kemptener  Weihnachtsmarkt, zufällig spielte vor dem Rathaus eine Alphorngruppe, die Größe der Instrumente und der volle Klang beeindruckten die Gäste.

Der Besuch des "Duracher Advent" am Abend, mit dem Konzert der "Duracher Weisenbläser", der "Niedersonthofener Jodler" und der Gruppe "S`ghertso"  war dann noch der Höhepunkt für die Gäste vor der Rückreise am Montagfrüh.

 

 

Fotos von Sylvia und Simon Schorer und Jacqueline Ruffel

 

 

Herzlichen Dank !!

Wir von der Vorstandschaft des VfP-Durach möchten uns herzlich bedanken bei unseren französischen Freunden für ihre aufwändige Aktion, der Schule Durach für die Überlassung des Bistros, der Feuerwehr Durach für die Bereitstellung des Marktstandes, der  Nikolaus- und Krampussgruppe für ihren Besuch, den Gastgebern für die Unterbringung und Verpflegung der französischen Gäste und allen unseren Helfern für ihren Einsatz !

 

 

30 Jahre Partnerschaft mit Faver, Italien

 

 

 

 

Besuch in Faver / Altavalle vom 27. bis 29. Juli 2018

 

Am Freitagmittag begann  für 28 Teilnehmer die Fahrt mit dem Bus nach Italien, wo wir am Abend in Faver von den Gastgebern freudig begrüßt wurden. Für die meisten gab es einen gemütlichen Abend in den Familien, einige zog es ins Festzelt zum „Do Re Mi Faver“ Fest, organisiert von der Musikkapelle Faver.

 

 

 

Am Samstag erlebten wir einen tollen Ausflug ins Valle di Fiemme (Fleimstal), das sich östlich an das Cembratal anschließt. Zuerst ging es hinauf auf 1500 m Höhe zum Naturpark Paneveggio. Interessante Auskünfte gab es im kleinen Museum über den großen Waldbestand, insbesondere über die sehr langsam wachsenden Rotfichten, deren Holz zum Geigenbau verwendet wird. Auch über die Rückkehr der Hirsche in dieses Gebiet nach dem 2. Weltkrieg wurde in einem Film berichtet.

 

 

Zum Mittagessen fuhren wir zurück nach Castello di Fiemme ins Hotel „Los Andes“, wo wir mit einem umfangreichem Vorspeisenbuffet, dann Lasagne, dann Spanferkel und Wein kulinarisch verwöhnt wurden.

Den Nachmittag verbrachten wir in Cavalese, einer kleinen Stadt mit 4.000 Einwohnern, dem Verwaltungszentrum des Fleimstales. Eine Führung durch den neu restaurierten Palazzo, erbaut Mitte des 16. Jht.  als Sommerpalast von den Fürstbischöfen aus Trient, später war es dann Gerichtsgebäude und heute Sitz der  „Magnifica Comunità di Fiemme", eine historische Verwaltungsgemeinschaft im Fleimstal, die heute noch die Naturschätze des Tals selbständig verwaltet

Nach einem Bummel durch den hübschen Ort ging es zurück nach Faver. 

 

 

 

Am Abend traf auch unser Bürgermeister Gerhard Hock aus Rom in Faver ein, jetzt mit dem Zug, nachdem er zuvor mit seinem Sohn von Durach nach Rom geradelt war.

 

 

 

Der Sonntag begann in der Kirche in Faver mit einem Festgottesdienst, den ein stimmgewaltiger Pfarrer zelebrierte, begleitet vom Kirchenchor. Dann erfolgte eine Prozession zu Ehren der Jungfrau Maria, voran das Kreuz, die Fahnenabordnungen und die Musikkapelle, mehrere Männer trugen die schwere Marienfigur, dahinter die Kirchengemeinde.

 

 

 

Im Festzelt gab es anschließend den offiziellen Festakt zum 30 jährigen Jubiläum der Partnerschaft unserer beiden Gemeinden, mit Ansprachen der Bürgermeister Matteo Paolazzi und Gerhard Hock und der VfP-Vorsitzenden Dr. Dana Mair-Knoch, die musikalische Umrahmung übernahm die Blasmusikband " Zintoboys".

Als Gastgeschenk zum Jubiläum wurde von der Gemeinde Durach und dem VfP ein „Schaukel-Feder-Pferd“ für  den örtlichen Spielplatz überreicht. Unter dem Jubel der Anwesenden mußten die beiden Bürgermeister auf`s Pferdchen klettern, um dessen Stabilität zu demonstrieren.

 

 

 

Gemütlich ließen wir das Fest mit Mittagessen, Wein und Bier und netten Begegnungen mit alten und neuen italienischen Freunden ausklingen und kehrten mit einem wohltuenden Gefühl nach Durach zurück, wieder einen kleinen Baustein für ein friedliches und vereintes Europa zusammen mit unseren Freunden verbaut zu haben.

 

Bericht und Fotos von S. Schorer

Vereinsausflug in die Bundeshauptstadt Berlin

 

Am Sonntag, den 10.Juni 2018, fuhren 31 Teilnehmer des Vereins für Partnerschaft e.V. mit dem Bus nach Berlin. Nach dem halben Weg , kurz nach Hof an der ehemaligen Zonengrenze, besuchten wir das „Deutsch-Deutsche Museum“ in Mödlareuth.

Die Geschichte des nach dem 2. Weltkrieg geteilten Dorfes war vielen von uns durch den Fernsehfilm „Tannbach“ bekannt und wir erfuhren direkt an dem kleinen Grenzbach viel Interessantes von den perfiden Grenzschutzanlagen, der 700m langen Mauer durchs Dorf, den Stacheldrahtzäunen, Selbstschussanlagen und Wachtürmen, die die Bürger der ehemaligen DDR „vor uns Westdeutschen schützen“ sollten.

 

 

Am Abend bezogen wir dann Quartier in unserem Hotel im Zentrum von Berlin direkt am Alexanderplatz.

Restaurants, Altberliner Kneipen oder der “Afrikanische Markt“ rund ums Hotel wurden noch an diesem Abend erkundet.

 

Am nächsten Tag brachte uns ein kompetenter Stadtführer „mit Berliner Schnauze“ die Bundeshauptstadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten, ihrer besonderen Geschichte sowie den unterschiedlichen Stadtteilen auf einer dreistündigen Stadtrundfahrt näher.

 

 

Am Nachmittag konnte jeder nach Interesse sein Programm gestalten, wie einen Spaziergang zum Brandenburger Tor, durchs Regierungsviertel, zum Potsdamer Platz, durchs Nikolaiviertel, zum Gendarmenmarkt, über die Museumsinsel, zum Berliner Dom um das Gesehene und Gehörte weiter zu vertiefen.

 

Abends stand ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm: Der Besuch des Reichtstagsgebäudes, zuerst mit einem Informationsgespräch im Plenarsaal, und anschließend die Besichtigung der gläsernen Reichstagskuppel. Der Blick auf die Stadt im schönsten Abendlicht und der Sonnenuntergang während der Kuppel-Besteigung wird vielen von uns noch lange in Erinnerung bleiben.

 

 

Unser Hotel am „Alex“ war auch ideal für die eigenen Erkundungen am nächsten Vormittag, war es der Bummel durch die Hacke'schen Höfe, ein Spaziergang “Unter den Linden“ oder die Fahrt mit der U-Bahn zum Kudamm mit der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche und exklusiven Schmuck- und Modegeschäften.

 

Nach dem Mittagessen trafen wir uns alle zum Besuch im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung      ( BMZ )

Nach einer Einführung in die Arbeit und die Aufgaben des Ministeriums, sowie der Erläuterung eines konkreten Projekts in Bolivien, ließ es sich unser „Duracher Bundesminister“, Herr Dr. Gerd Müller, nicht nehmen, uns persönlich über seine Arbeit, seine Ziele und konkrete Projekte zu informieren und das obwohl die Zeit in dieser turbulenten Sitzungswoche mit dem Streit über die Asylpolitik und dem Termin für die wichtige Fraktionssitzung knapp bemessen war.

 

 

 

 

Bei einer anschließenden gemütlichen Schifffahrt auf der Spree ging die Fahrt durch den Spreebogen an den Regierungsgebäuden, dem Bundeskanzleramt, dem neuen Hauptbahnhof und der Museumsinsel vorbei bis zum Neubau des Berliner Stadtschlosses. Viele Gaststätten und Biergärten mit Liegestühlen am Ufer zeigten, dass man in Berlin die “Berliner Luft“ auch an der Spree genießen kann.

 

Am Abend stand bei einigen noch ein Konzertbesuch in der Berliner Philharmonie oder ein Besuch der “ THE ONE Grand Show“ im Friedrichstadtpalast auf dem Programm, wieder andere ließen den Abend in einer der zahlreichen Berliner Kneipen ausklingen.

 

 

 

Mit vielen abwechslungsreichen Erlebnissen und interessanten Eindrücken traten wir am nächsten Tag die Heimreise an.

Nach 200 km Fahrt stand dann noch der letzte Punkt unserer Reise auf dem Programm, eine Stadtrundfahrt und Führung durch Leipzig.

Vom Hauptbahnhof aus fuhren wir durch die äußeren Stadtviertel mit schönen Villen und vorbei am Zoo, an der Universität und dem Fußballstadion. Dann zu Fuß durch die Altstadt zur Thomaskirche mit dem Grab des berühmten Komponisten Johann Sebastian Bach, zum Alten Rathaus und neuen Einkaufszentren. Den Abschluss bildete die Fahrt zum Völkerschlachtdenkmal, das an die Schlacht gegen Napoleon und dessen Niederlage im Jahr 1813 erinnern soll.

 

Zusammenfassend war es eine rundum gelungene Reise, alle Teilnehmer waren begeistert von der erlebnisreichen Fahrt und möchten sich bei Dana recht herzlich für die tolle Organisation mit umfangreichem Programm aber auch ausreichend Freizeit bedanken.

 

Fotos Simon Schorer, Klaus Jakolska, Büro Dr. Müller

 

 

 

 

 

Slowenienfahrt vom 25. Mai bis 1.Juni 2018

 

Wir besuchen unsere Freunde in Pivka 

 

 

36 Duracher machten sich am 25. Mai wieder einmal auf den Weg in die Partnergemeinde Pivka. Christoph Furch, Stellv. Vorsitzender und zuständig für diese Partnerschaft, hatte das Programm für 8 Tage hervorragend organisiert.

Es waren 4 Tage der Begegnung mit den Freunden in Pivka und 4 erholsame Tage zum Abschluß im Badeort Radenci. Die Hinreise unterbrachen wir zu einer interessanten Besichtigung des neu gestalteten Sportparadieses in Planica. Hier ist in den letzten Jahren mit Mitteln der EU neben der bekannten Skiflugschanze ein Freizeitzentrum sowohl für den Winter als auch für den Sommer entstanden.

Einen weiteren Stop legten wir, wie bei all diesen Reisen, im Wallfahrtsort Brezje ein.

 

 

Freudig wurden wir am frühen Abend von unsren Freunden in Pivka empfangen. Für die folgenden 3 Tage hatten wir dann ein von ihnen gestaltetes Programm. Am Samstag Morgen begrüßte uns Bgm. Robert Smrdelj im Kulturzentrum und stellte uns mit einem Bildvortrag seine Gemeinde vor. Unser Bgm. Gerhard Hock, der in diesem Jahr mit seiner Gattin Nikole mit dabei war, betonte, dass er nicht in einer offiziellen Mission

sondern als gewöhnlicher Teilnehmer mit dabei sei.

 

 

 

 

Im Museum wurde uns danach das Naturwunder der periodischen Seeen vorgestellt und wir besuchten auch einen solchen, der im Sommer nur eine Grasfläche bildet, im Winter aber eine Wasserwüste von bis zu 30m Tiefe haben kann.

Danach gab es ein reichliches Piknik mit Musik.

 

Am Nachmittag dann die Fahrt zum teilweise verfallenen Schloß Prestraneck. Auf dem gleichnamigen Bio Bauernhof werden über 200 Angusrinder gezüchtet. Die Reitschule , hauptsächlich mit Islandpferden besetzt, machte den Pferdefreunden unter uns ebenfalls viel Spaß. Später dann die Fahrt ins Vremetal wo wir vor einer Brücke über den Fluß Reka alle den Bus verlassen mußten. Es war nämlich nicht klar erkennbar ob die Brücke das Gesamtgewicht tragen würde. Dann, am Eingang des Ortes Suhorje wurden wir mit Musik und Tanz empfangen und danach ging es mit Speis und Trank und Musik bis in die frühe Nacht. 

 

 

 

 

Den folgenden Sonntag verbrachten wir nach dem Gottesdienst und dem obligatorischen Stehempfang jeweils bei unseren gastgebenden Familien.

 

Am Montag fuhren wir mit unserem Bus durch das Vipavatal bis nach Posocje und stiegen nahe von Tolmin in eine malerische Schlucht, die sogar ein wenig an unsere Breitachklamm erinnerte.

 

 

 

Auf dem Stausee bei Most na Soci ging es dann auf ein Schiff wo uns ein schmackhaftes Mittagessen serviert wurde. Auf der Rückfahrt nach Vipava gab es jeweils einen Stop bei der größten steinernen Eisenbahn Brücke der Welt, bei Nova Gorica und dem Dorf Smartno wo wir einen Aussichtturm mit 144 Stufen bestiegen. In Vipava hatten wir dann im tiefen Keller der Weingenossenschaft eine Weinprobe, wobei der obligatorische Karst-Schinken Prsut natürlich nicht fehlen durfte.

 

Viel zu schnell waren die 4 Tage der Begegnung wieder vergangen und so fuhren wir nach einer herzlichen Verabschiedung am Dienstag Morgen für 4 weitere Tage in den Thermalkurort Radenci, in der Nähe von Maribor.

 

 

Noch am Nachmittag, gleich nach der Ankunft, stiegen viele von unserer Gruppe in die warmen ThermalWasserBecken unseres Hotels. Die Stadt Maribor stand für den nächsten Tag auf dem Program. Bei einer Stadtführung wurden uns die interessantesten Sehenswürdigkeiten gezeigt und jeder hatte anschließend Zeit, sich selbstständig in der Stadt umzusehen. Eine echte Attraktion war natürlich der im Guinnesbuch der Rekorde eingetragene älteste Weinstock der Welt, der über 400 Jahre alt ist. 

 

 

 

Ein weiterer Höhepunkt war dann die Besichtigung der Rotunde St. Johann bei dem Ort Muta. Die aus dem 11 Jh. stammende, mit Schindeln bedeckte Rundkirche wurde uns von der Sekretärin des Bgm., die als Fremdenführerin fungierte, mit Begeisterung nahegebracht. Den nächsten und letzten Tag vor unserer Heimfahrt konnten wir dann eigenständig verbringen.

Auch hier waren die Tage wie im Flug vergangen und unser Busfahrer Gerd Bergmann brachte uns in gewohnter Sicherheit wieder wohl behalten in unsere Heimat Durach zurück.

(LKr)

 

 

 

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© Simon Schorer